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Satzung

 Satzung der Fachvereinigung Golf  
im Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Die am 10.12.2004 gegründete Fachvereinigung führt den Namen „Fachvereinigung Golf e.V.“, abgekürzt „FV Golf“ 
2. Sie ist ordentliches Mitglied des Betriebssportverbandes Berlin-Brandenburg e. V. (BSVB) und hat ihren Sitz in Berlin. Sie erkennt dessen Satzung und Ordnungen an.
3. Die FV Golf ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg in Berlin eingetragen.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

1. Die FV Golf verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen in der Sportart Golf. Die FV Golf fördert den Breiten- und Betriebssport im Bereich Golf.
2. Die FV Golf hat die Aufgabe, Golfsparten, die sich vorrangig auf der Grundlage von Firmen und Behörden gebildet haben und Mitglied im BSVB sind, sportlich zu fördern, ihren Spielbetrieb organisatorisch zu unterstützen sowie Vergleichsturniere innerhalb der FV Golf und Qualifikationsturniere zur Deutschen Betriebssport-Meisterschaft durchzuführen. Die Mitglieder sind berechtigt, am regelmäßigen Training und an Wettkämpfen teilzunehmen.
3. Die FV Golf ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
4. Die Organe der FV Golf üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. 
5. Mittel, die der FV Golf Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. 
6. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der FV Golf. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken der FV Golf fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
7. Die FV Golf räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und Neutralität.


§ 3 Rechtsgrundlagen

1. Neben der Satzung können zur Regelung der Aufgaben der FV Golf Ordnungen bestehen, die nicht Bestandteil der Satzung sind.
2. Der Spielbetrieb und die Turnierdurchführung werden durch Ausschreibungen geregelt.


§ 4 Mitgliedschaft

1. Korporative Mitglieder können die Golfsparten der im Regelfall auf der Grundlage einer oder mehrerer Firmen und/oder Behörden gebildeten Betriebssportgemeinschaften (-vereine) werden. Mitglied kann jeder eingetragene Verein werden. Die Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden. Mit dem Antrag müssen die eigene Satzung und eine vom Vereinsvorstand unterschriebene Erklärung über die Anerkennung der Satzung des FV Golf eingereicht werden. 
2. Fördermitglieder sind natürliche Personen, die keinem korporativem Mitglied nach Absatz 1 angehören, sich jedoch den Zielen des FV Golf (§ 2) verpflichtet fühlen und an ihrer Realisierung mitwirken wollen.
3. Über den Aufnahmeantrag zu 1. und 2. entscheidet der Vorstand. Gegen die ablehnende Entscheidung kann vom Antragsteller innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe Einspruch erhoben werden, über den die nächste Vollversammlung entscheidet.
4. Die Vollversammlung kann Mitgliedern und sonstigen Personen, die sich um den Verband und insbesondere den Golfsport besonders verdient gemacht haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Für den entsprechenden Beschluss ist eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.


§ 5 Ende und Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch:

a) Austritt
Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ende des Geschäftsjahres.
b) Ausschluss
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es in grober Weise die Interessen der FV Golf verletzt. Gegen den Ausschluss kann innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe Einspruch erhoben werden, über den die nächste Vollversammlung entscheidet.
c) Auflösung eines Mitgliedes nach § 4 Absatz 1
Die Auflösung eines Mitgliedes ist dem Vorstand der FV Golf unverzüglich mitzuteilen. Die Mitgliedschaft erlischt mit Ablauf des Monats, in dem die Auflösungsmitteilung zugegangen ist.
d) Tod eines Mitgliedes nach § 4 Absatz 2
Die Mitgliedschaft endet mit dem Datum des Todes

2. Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beträge, Umlagen und sonstigen Leistungen bestehen. Guthaben werden erstattet.
3. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen der FV Golf. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.


§ 6 Rechte und Pflichten

1. Die Mitglieder sind berechtigt an den Veranstaltungen der FV Golf teilzunehmen.
2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen der FV Golf, sowie den Beschlüssen der Vollversammlung und des Vorstandes zu verhalten.
3. Mitglieder nach § 4 Abs. 1 haben das Verhalten ihrer Spartenmitglieder zu vertreten.
4. In Zweifelsfällen entscheidet der Vorstand.


§ 7 Maßregelungen

1. Gegen Mitglieder können vom Vorstand Maßregelungen beschlossen werden:

a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse
b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung, 
c) wegen verbandsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen der FV Golf oder groben unsportlichen Verhaltens
d) wegen unehrenhafter Handlungen

2. Maßregelungen sind:

a) Verweis
b) befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen der FV Golf
c) Ausschluss aus der FV Golf

3. In den Fällen des § 6 Nr. 4 und § 7 Nummer 1 Buchstabe a, c und d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen bekannt zu geben.
4. Gegen die Entscheidung kann innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung beim Vorstand schriftlich Einspruch eingelegt werden. Die Vollversammlung entscheidet endgültig. Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt unberührt.


§ 8 Organe

Die Organe der FV Golf sind die Vollversammlung und der Vorstand


§ 9 Vollversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Vollversammlung. Diese ist zuständig für:

a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
b) Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer 
c) Entlastung und Wahl des Vorstandes
d) Wahl der Kassenprüfer
e) Festsetzung von Beiträgen und Umlagen
f) Genehmigung des Haushaltsplanes
g) Satzungsänderungen
h) Beschlussfassung über Anträge
i) Entscheidung über Einsprüche gegen Ausschluss und eine Maßregelung 
j) Ernennung von Ehrenmitgliedern
k) Auflösung des Vereins
l) Sie kontrolliert und entscheidet über eigenwirtschaftliche Zwecke

2. Die Vollversammlung findet mindestens einmal jährlich, regelmäßig im ersten Halbjahr, statt. Es können weitere Vollversammlungen einberufen werden. 
3. Zur Vollversammlung ist vom Vorstand mindestens sechs Wochen vorher schriftlich per Postzusendung unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der Einladung an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse aus. Jede ordnungsgemäß einberufene Vollversammlung ist beschlussfähig
4. Anträge

a) Anträge können von jedem Mitglied und vom Vorstand gestellt werden.
b) Anträge zur Tagesordnung können von den Mitgliedern und dem Vorstand gestellt werden. Sie müssen spätestens zwei Wochen vor der Vollversammlung dem Vorstand schriftlich zugegangen sein.
c) Anträge auf Satzungsänderung müssen vier Wochen vor der jeweiligen Vollversammlung schriftlich dem Vorstand zugegangen sein. Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden nicht behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind unzulässig. Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
d) Anträgen zur Vollversammlung müssen zwei Wochen vor der jeweiligen Vollversammlung schriftlich beim Vorstand mit schriftlicher Begründung zugegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Vollversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit bejaht wird.

5. Die Vollversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind die Mitglieder nach § 4 Absatz 1 und der Vorstand. Mitglieder nach § 4 Absatz 2 und Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht.
6. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
7. Eine außerordentliche Vollversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das Verbandsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 20 vom Hundert der Mitglieder die Einberufung unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragen. Zur außerordentlichen Vollversammlung ist mindestens zwei Wochen vorher schriftlich einzuladen. Die außerordentliche Vollversammlung hat die gleichen Rechte wie die Vollversammlung. Die Bestimmungen über die Vollversammlung finden auf der außerordentlichen Vollversammlung entsprechende Anwendung.

 

§ 10 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem Vorsitzenden / der Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden / der stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Schatzmeister / der Schatzmeisterin
d) dem Schriftführer / der Schriftführerin
e) dem Beisitzer / der Beisitzerin

2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Vollversammlung. Er fasst seine Beschlüsse und Ausschreibungen mit einfacher Mehrheit. Der Beisitzer / die Beisitzerin hat Sitz und Stimme im Vorstand. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden / der Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit des Stellvertreters / der Stellvertreterin. Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten der FV Golf, und berichtet der Vollversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Beschlüsse erlassen.

3. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:

a. der Vorsitzende / die Vorsitzende
b. der stellvertretende Vorsitzende / die stellvertretende Vorsitzende
c. der Schatzmeister / die Schatzmeisterin

4. Zwei sind gemeinsam zeichnungsberechtigt. 
5. Der Vorstand führt die Geschäfte der FV Golf ehrenamtlich unter Beachtung der Satzung und Beschlüsse der Vollversammlung. Er regelt alle Verwaltungsangelegenheiten und legt eine Geschäftsstellenadresse fest. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
6. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils zwei Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Eine Nachwahl findet bei der nächsten Vollversammlung statt, wenn ein Vorstandsmitglied ausscheidet. Scheidet ein Vorstandmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Vollversammlung einen Vertreter kommissarisch benennen. 
7. Von den Vollversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt. Diese Protokolle werden vom Protokollführer und Vorstand unterzeichnet. Beschlüsse der Vorstandsitzungen sind im Mitgliederbereich der Homepage zu veröffentlichen. Der Vorstand hat die Mitglieder in geeigneter Form (z.B. Informationstreffen, Email etc.) über seine Beschlüsse und Tätigkeiten laufend und zeitnah zu unterrichten.


§ 11  Haushalt

1. Zur Durchführung der Aufgaben der FV Golf ist von den Mitgliedern für jeden Angehörigen der Golfsparte sowie von den Einzelmitgliedern ein Jahresbeitrag zu leisten. Diese sind bis zum 31, März eines jeden Jahres im Voraus zu entrichten. Die Höhe der Beiträge wird von der Vollversammlung beschlossen. Alle weiteren organisatorischen Abläufe werden in einer Beitragsordnung geregelt. 
2. Die Vollversammlung kann ferner zur Erfüllung des Verbandszwecks und zur Deckung eines größeren Finanzbedarfs der FV Golf, der mit den regelmäßigen Beiträgen nicht erfüllt werden kann, eine Umlage mit beschließen. Umlagen dürfen höchsten einmal pro Jahr und grundsätzlich nur bis zur Höhe eines halben Jahresmitgliedsbeitrages erhoben werden. Der Beschluss erfordert eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen
3. Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

 

§ 12 Kassenprüfer

1. Die Vollversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren mindestens zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.
2. Die Kassenprüfer haben die Kasse / Konten des Verbandes einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
3. Die Kassenprüfer erstatten der Vollversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters / der Schatzmeistern und des übrigen Vorstandes.


§ 13 Auflösung

1. Über die Auflösung des FV Golf entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende Vollversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
2. Liquidatoren sind der erste Vorsitzende und der Schatzmeister / die Schatzmeisterin. Diese Vollversammlung ist berechtigt, zwei andere Verbandsmitglieder als Liquidatoren zu benennen.
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V. (BSVB) zu, der es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports als gemeinnützigen Zweck im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.


§ 14 Inkrafttreten

Die Satzung ist am 10.12.2004 von der Vollversammlung des FV Golf beschlossen und am 19.08.2010 geändert und neu gefasst worden.

Die am 19.08.2010 beschlossene Fassung der Satzung ist am 07.03.2011 von der Vollversammlung des FV Golf geändert worden.

Berlin, den 07.03.2011


Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gemäß § 71 BGB zeichnet der Vorstand wie folgt:

Berlin, den 07.03.2011


Für den Vorstand der FV Golf e.V.

 

 

Stefan Freese     Ingrid Morr

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